Isabel Mengler

Isabell Mengler (*1992 in Darmstadt) erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren Valeri Gradow, dann ab 1999 bei Prof. Josef Rissin. Von 2005 bis 2010 war sie Jungstudentin bei Prof. Ute Hasenauer am Pre-College Cologne, einem Ausbildungszentrum für musikalisch Hochbegabte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.
Seit 2010 war sie Schülerin von Prof. Susanna Yoko Henkel Vollstudentin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und absolvierte parallel erfolgreich ihr Abitur im Dezember 2012. Seit dem Wintersemester 2012/2013 ist sie Studentin bei Prof. Josef Rissin an der Musikhochschule Karlsruhe und schloss ihre Bachelor- Rezital mit Note 1 und Auszeichnung ab.
Nun studiert sie seit Oktober im Master of Music Violine an der Musikhochschule in Karlsruhe bei Prof. Josef Rissin und außderdem bei Prof. Pierre Amoyal am Mozarteum in Salzburg.
Meisterkurse bei Professoren wie Zakhar Bron, Antje Weithaas, Saschko Gawriloff, Roman Nodel oder Roman Totenberg gaben ihr künstlerische Impulse. Im Mai 2011 nahm sie an der Masterclass Kronberg Academy bei Prof. Christian Tetzlaff teil und im Mai 2013 bei Zakhar Bron. Im November 2014 hat sie die Ehre, als einer der ausgewählten Studenten im Rahmen der Karlsruher Meisterklassen Unterricht bei Ana Chumachenco zu erhalten.
Die Geigerin ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie dem Vatelot-Rampal Musikwettbewerb in Frankreich 2003 und 2004. 2010 erzielte sie einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Violine solo“.
2011 wurde sie Preisträger des 14. Internationalen Violinwettbewerbs „Kloster Schöntal“ und erhielt zusätzlich zwei Sonderpreise, für die beste Interpretation des Bach Werkes, sowie den EMCY Preis.
Isabell Mengler gab ihr Orchesterdebüt 2001 mit dem Kammerorchester Sonare in Darmstadt. In den folgenden Jahren trat sie u.a. in der Kölner Philharmonie auf, gab Matineen beim Rotary Club und spielte bei zahlreichen Benefizkonzerten. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Orchester des Staatstheaters Darmstadt sowie 2008 mit der polnischen Kammerphilharmonie beim Rheingau Musik Festival in der Reihe „Junge Virtuosen“. Im Sommer 2013 spielte sie das Sibelius mit der Baden- Badener Philharmonie und war Teilnehmer am 62. Internationalen ARD- Wettbewerb in München.
Im Jahr 2014 wurde sie einer der 12 Stipendiaten des TONALi Grand Prix, einer der renommierteste Wettbewerb zur Förderung junger Instrumentalisten in Deutschland. Im Rahmen des Wettbewerbs, nahm sie und die anderen zwölf Finalisten bei dem Workshop im Fach „Kommunikationskompetenz für Musiker“ teil.
In den folgenden Jahren als Solistin mit verschiedenen Orchestern, wie zum Beispiel der polnischen Kammerphilharmonie, dem Johann- Strauß Orchester, Wiesbaden und der Max- Bruch Philharmonie, Sondershausen.
Seit 2011 stellt die Deutsche Stiftung Musikleben Isabell Mengler ein Instrument leihweise zur Verfügung. Als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben. Derzeit spielt sie eine Violine von Pietro Pallotta, Perugia (1788-1822), eine treuhänderische Eingabe aus Neusäßer Familienbesitz.

Quartett mit Aleksandra Manic, Christina Strimbeanu und Rebecca Krieg